Jagdflieger Hans Kirschstein
Jagdflieger Hans Kirschstein

In der Stadtratssitzung am 26. April 2018 wurde der Antrag AfD-Fraktion im Stadtrat, anlässlich des 100. Todestages eine neu angelegte Straße nach Hans Kirschstein zu benennen, abgelehnt. Der in der Mainzer Straße geborene Kirschstein, einer der bedeutendsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges, wurde mit dem Pour le Mérite, der höchsten Tapferkeitsauszeichnung des Königreichs Preußen, dekoriert. Nach dem Tode Manfred von Richthofens wurde er Führer der Jagdstaffel 6. Am 17. Juli 1918 stürzte er bei einem Überlandflug tödlich ab und wurde auf dem Ehrenfriedhof von Courcelles in Frankreich beigesetzt.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Ratsfraktion in Koblenz: „Während französische Veteranen-Verbände, die deutschen Jagdflieger - darunter insbesondere Hans Kirschstein - des Ersten Weltkriegs trotz Grausamkeit und Tragik des epochalen Konflikts in Ehren halten, soll in der Stadt seiner Geburt kein Platz dafür sein – das ist genauso moralisch überheblich wie traditionslos. Wenn man den weit links stehenden Wortführern von SPD und Grünen – Lehmkühler und Zwiernik - folgt, die pauschal das Gedenken an gefallene Soldaten und ihre militärische Leistungen ablehnen, dann dürfte auch Schwarzrotgold nicht mehr getragen werden, gehen doch unsere Nationalfarben auf eine militärische Einheit zurück. Selbst Friedrich Ebert (SPD) würdigte im Todesjahr Kirchsteins die militärischen Leistungen der Soldaten des Ersten Weltkriegs und begrüßte sie als Bürger und Genossen, die in Ehren heimgekehrt seien. Die bizarre linke Intoleranz geht heute offenkundig so weit, dass man noch nicht einmal dem vom Stadtrat eingesetzten Gremium den Vorschlag der AfD zur Beratung übergeben will – dabei wäre unsere Ratsfraktion mit einer differenzierten und ergebnisoffenen Prüfung einverstanden gewesen.

Diese endgültige Entscheidung des Stadtrats steht einer Garnisonsstadt, die gerne öffentlichkeitswirksam ihr preußisches Erbe pflegt und bis heute vielen Soldaten Heimatstadt ist, besonders schlecht zu Gesicht. Es grenzt schon an einen Skandal, dass die CDU im Rat wieder einmal widerspruchslos den linken Lautsprechern und ihren kruden einseitigen Betrachtungen folgt und nicht die Kraft zu einer konservativen Haltung gegen linke Intoleranz und Geschichtsvergessenheit aufbringt. Die AfD wird sich dem Andenken an den Sohn der Stadt in anderer Form widmen. Die AfD-Ratsfraktion

 
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