Joachim Paul - Keine Burkini in öffentlichen Bädern

In der Stadtratssitzung am 24.10.2018 wird die AfD-Fraktion einen Antrag auf Burkini-Verbot in allen kommunalen Schwimmbädern im Geltungsbereich der Haus- und Badeordnung der Stadt Koblenz stellen. Das Verbot würde für das Beatusbad,  das Hallenbad auf der Karthause und das Freibad in Oberwerth gelten. Die AfD beantragt, dass künftig das Tragen des Burkini nur zur Sicherstellung der Teilnahme am schulischen Schwimmunterricht gestattet sein soll. Für die AfD ist der Burkini keine Badebekleidung wie andere auch, sondern auch ein religiöses Symbol, das für die Unterdrückung der Frau steht. Durch das Tragen eines Burkini findet eine optische Segregation  muslimischer Frauen statt, die zu einem Integrationshindernis werden kann. Ein Burkini-Verbot stärkt die Emanzipation muslimischer Frauen und Mädchen, da dieses Mädchen und Frauen, die im Badeanzug schwimmen wollen, ein Argument liefert, wenn sie sich gegen islamistisch-fundamentalistisch eingestellte Eltern oder Verwandte durchsetzen müssen.

Dazu Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Stadtrat von Koblenz: „Die Altparteien wollten das für sie offenbar heikle Thema aus den zuständigen Gremien bugsieren und einer öffentlichen Debatte im Rat ausweichen. Aus diesem Grund wurde offenkundig nach Absprache zwischen Stadtvorstand und den Fraktionen von CDU und SPD die Änderung der Badeordnung von der Tagesordnung der Stadtratssitzung genommen und dem Sport- und Bäderausschuss übergeben. Die dortige Beratung in nicht-öffentlicher Sitzung blieb aber ohne Ergebnis und Stellungnahme. Für solche Winkelzüge haben wir keinerlei Verständnis, eine ‚Geheimoperation Burkini‘ machen wir nicht mit! Deshalb will die Ratsfraktion der AfD mit ihrem Antrag wieder die notwendige Öffentlichkeit herstellen und für klare Verhältnisse im Rat sorgen. Die Bürger sollen wissen, welche Räte für eine Änderung der Badeordnung stimmen und warum.“

 

Paul weiter: „Unsere Haltung ist seit 2016 konsequent und klar: Kein Burkini in kommunalen Schwimmbädern!“

 
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