Kommentar zum Konzertbericht vom 19.4.16 in "Kultur lokal"

„Wenn ich eines hasse, dann die AfD“: mit dieser primitiven Parole rahmt Markus Kühlen seinen Bericht über den Auftritt der Band „Adam Angst“ (Circus Maximus) demonstrativ ein. Sie führt den üblichen linken Dünkel gegenüber Andersdenkenden spazieren: Hier die „mutige“ Punkrockkapelle, dort die AfD – offenkundig die Partei aller „Spießbürger“. Musik gegen politische Macht?

Die offenkundig orchestrierte Empörung, die sich pünktlich an die Publizierung der angeblichen Aussage Alexander Gaulands über den Nationalspieler Jerome Boateng anschließt, wirft Fragen auf. Fragwürdig ist nicht nur prompte Publizierung aus dem Zusammenhang gerissener Teile eines Hintergrundgesprächs, aus dem – so ist es journalistischer Usus – grundsätzlich nicht wörtlich zitiert wird. Darüber hinaus ist merkwürdig, dass die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ per „Twitter“ wie über einen gelungenen Coup jubelte („gesagt ist gesagt“) und angab, die Aussagen Gaulands „auf Band“ zu besitzen.

   

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